humboldt lebt

exitroom – get in box

Humboldts Truhe

Foto: S.H. Fuchs

Ein letztes Mal wurde Humboldts Truhe geöffnet vor der offiziellen „Eröffnung“ in wenigen Wochen. Der große Humboldt-Fan Hartmut Koschyk besuchte das P-Seminar der Q12 „Alexander von Humboldt“ und ließ sich im Keller der Schule zusammen mit Schulleiter Franz Eisentraut das Konzept „get in box“ (besser bekannt als „exit room“ oder „escape game“) erklären.

Bei Hartmut Koschyk als Vertreter des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach konnte sich das P-Seminar dabei auch gleich für die großzügige Unterstützung bedanken, die das Humboldt-Seminar-Projekt durch das Kulturforum erhält.

exit room oder get in box?

Das P-Seminar „Alexander von Humboldt“ der Q11 am GCE war wieder unterwegs: Dieses Mal auf der Jagd nach weiterer Inspiration für das anstehende Projekt im Humboldt-Jubiläumsjahr 2019. Ziel war das „Professorium“ in der Bernecker Straße in Bayreuth.

Professorium? Hier sitzen Initiativen wie wundersam anders und Spielmobil-Bayreuth.de, von hier aus wurden erst im Herbst diesen Jahres die „Macht Spiele!“-Woche und der 46. internationale Spielmobilkongress 2018 organisiert und hier gibt es eine exit room-Werkstatt. Und darum ging es an diesem Spätnachmittag für das P-Seminar.

Das Prinzip „exit room“ (oder auch „escape room“) könnte einen Weg darstellen, Jugendlichen im anstehenden Jubiläumsjahr 2019 Person und Wirken Alexander von Humboldts näherzubringen. Der Plan war daher, im Professorium verschiedene Formen von exit rooms kennen zu lernen. Dazu gab es einen Crash-Kurs in die exit room-Prinzipien mit Marion und Ingo von wundersam anders: Bei einem exit room geht es entweder darum, als Gruppe aus einem verschlossenen Raum wieder heraus zu kommen – oder in einen mit Schlössern gesicherten Behälter hinein zu kommen… Da geht’s dann eher um „get in the box“…

Doch wie lernt man Spiele am besten kennen? Indem man selbst möglichst viel spielt… Also wurden in zwei Kleingruppen mehrere ganz unterschiedliche exit rooms getestet:

Im „Zauberwald“ mussten verschiedene magische Gegenstände in einer auf dem Boden ausgebreiteten Landschaft gefunden werden… und obwohl dieser exit room eher für ein jüngeres Publikum entwickelt wurde, mussten sich die Q11ler ranhalten, um die vorgesehene Zeit zu einzuhalten.

Danach ging’s nach nebenan ins „Wundersame Labor“. Hier galt es, einem Professor zu helfen und dafür mit Hilfe verschiedener technischer Hilfsmittel und überraschender Experimente etliche Rätsel zu knacken.

Spektakulärer Höhepunkt des Testabends war der Ausstieg aus der „Rettungskapsel 14C“, die in einem unzugänglichen Gebiet gelandet war. Dabei lief dem eingeschlossenen Team die Zeit davon – deutlich sichtbar auf einem großen Display: Für die Besatzung wurde allmählich der Sauerstoff knapp. Unter Zeitdruck mussten Drähte richtig zusammengesteckt, Aufgaben am Computer gelöst und die richtigen Knöpfe gedrückt werden, bis am Ende das grüne „open“-Licht aufleuchtete und die Tür sich zur frischen Luft nach draußen öffnete.

Anschließend beschäftigten sich einige Teilnehmer noch mit dem „Piratenschiff“, bei dem man von zwei Seiten möglichst schnell in eine Kiste hinein gelangen muss, um die andere Mannschaft versenken zu können.

Zum Abschluss konnten die Schüler dann noch den Prototypen eines exit rooms zum Thema Demokratie, „Macht Wahl!“, testen und wurden dabei zu game mastern, die einige Tage später die Testung dieses gerade neu entstehenden exit rooms mit weiteren Schülern am GCE unterstützen sollten.

Mit diesem intensiven Spielprogramm konnten die Teilnehmer an diesem Abend einige Erfahrung mit ganz unterschiedlichen exit rooms sammeln… und hatten dabei auch noch eine Menge Spaß. Vielen Dank an Marion und Ingo für die umfangreiche Betreuung!

So fiel in der folgenden Woche auch die Entscheidung nicht mehr schwer, mit welcher „Methode“ Jugendlichen das Thema „Alexander von Humboldt“ vermittelt werden könnte: Es wird wohl ein exit room werden… Aber bis dafür die ersten Codes gesucht und die ersten Schlösser geknackt werden können, liegt nun noch ein langer Weg vor den P-Seminarteilnehmern. – Lassen wir uns also überraschen! Mehr dazu dann im nächsten Jahr, wenn wir Humboldts 250. Geburtstag und 160. Todestag begehen.

quelle : internetseite gce

redaktion: redossi

willkommen in ägypten

der goethe exitroom für das selbige institut in cairo

die spielercommunities in der ganzen welt finden exit room ziemlich cool und deshalb ist zur zeit ein team von wundersam-anders.de im goethe. institut in cairo und alexandria, um den gemeinsam entwickelten escape-room aufzubauen und zur spielreife zu bringen. parallel zum entwicklungsprozess in bayreuth wurden in kairo die basiselemente angefertigt. die grundidee des instituts ist die unter anderen, die neuausrichtung der hauseigenen bibliothek mit mehr handlungsorientierter kulturvermittlung/werkstatt – neudeutsch – makerspace.

die „biblio“ wird zum raumlabor, zur werkstatt für entwicklungsprozesse.

die einbindung örtlicher unternehmen stärkt die vernetzung mit den lokalen strukturen – ein win-win effekt.

eine vielzahl von kulturexplosionen verursacht cairo und deshalb…….

der standort des instituts inmitten des kiez fördert den offenen dialog mit den lokalen besuchern. gleichzeitig werden umfangreiche kulturangebote offeriert, die der kosmopoliten kommunikation dienen.

und dann gleich weiter zum weltkulturerbe

und den jahrtausende alten mobilitsnetzwerk – der karawanserei

redossi

goethe is grazzy cool

die erprobungsphase des goethe exitrooms führt immer wieder neue testspielerInnen zu uns ins professorium.de . die sehr unterschiedlichen zusammensetzungen der teams ist ein guter prüfstein für die inszenierung. für die nächste zeit haben sich noch einige spielteam angekündigt.

die eingespielten audiofiles werden zum teil in arabischer sprache eingesprochen, damit sie in der bibliothek des goethe.de – instituts in cairo auch für die local- spielerInnen verständlich sind.

redossi

exit/escape goes on digital/analog

ein forschungsprojekt der uni bochum

VERGESST WIRKLICH ALLES, WAS IHR BISHER ERLEBT HABT.

Setzt die rosarote Brille ab und die VR-Brille auf: Live Escape Games spielen jetzt in einer anderen Dimension – der VIRTUELLEN REALITÄT. EXIT VR vereint Live Escape Games und Virtual Reality zu einem bisher einzigartigen, digitalen Erlebnis – einem VR Live Adventure. Taucht ein in fantastische 3-D Welten und lernt als Team die Zukunft der digitalen Unterhaltung kennen. Mithilfe modernster VR-Technik erreicht location-based Entertainment das nächste Level.

DIE RÄTSEL SIND VIRTUELL, DIE ZEIT IST REAL.

Das Projekt wurde von Aljosha Petrovic als Abschlussarbeit für den Masterstudiengang »Professional Media Creation (M.A.)« am SAE Institute Bochum entwickelt und in Zusammenarbeit mit Davina Cochrane und Jan Lygnos, Studierenden des SAE Institute Bochum, umgesetzt.

Besucher*innen können die faszinierende und emotionale Interaktion mit Hologrammen zum ersten Mal live erleben. Ganz ohne Controller – mit den bloßen Händen.

Sie werden in eine zukünftige Welt versetzt, in der Hologramme und Künstliche Intelligenzen zum alltäglichen Leben gehören. Diese technologische Welt birgt schon in naher Zukunft ungeahnte Chancen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, aber ebenso Gefahren, was die Manipulation eines jeden Einzelnen angeht. In project pARanoid werden den Besuchenden beide Seiten der Medaille auf emotionale, spielerische und kritische Art und Weise offenbart.

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mehr unter :next-level.org

redossi