exit -room ist „spiel“-kulturelle bildung

dieses spielformat hat potential- der exitroom in einem entwässerten schwimmbecken in der akademie für kulturelle bildung remscheid

war der knüller.

die vier exitroom – inszenierungen können vor allem durch ihren dynamischen spielverlauf punkten. der schwierigkeitsgrad der rätsel, sowie der support von aussen, lassen für jede spielgruppe eine maßgeschneiderte spielperformance zu.

 

im rahmen des 18. spielemarktes der akademie- fachbereich spielpädagogik wurden verschiedene spiel-labor- diskussions- workshopsettings angeboten.

 

die beiden frischen fachbereichsleiterinnen, susanne endres und nadine rousseau ist viel daran gelegen, in partizipatorischen strukturen den bereich der kulturellen bildung weiterzuentwickeln.

 

redooosi

überregionales exitteam nach traumstart verglüht

diesmal hatten wir im exitroom ein überregionales team aus rheinlandpfalz am start. kerstin und mo waren geschlagene 3einhalb stunden auf der autopiste nach bayreuth unterwegs, um das „spacemobil“ zu spielen.

schon in der anfangssequenz forderte die verschachtelte inszenierung die gamer. der traumstart gelang mit ruhigen händen, strategischem denken und permanent sergeant ossi.  das briefing der crew durch die game- designer marion und marco waren  hilfreich, konnten die katastrophe aber nicht verhindern. die uhr lief gnadenlos runter.  zu spät wurde kontakt  zum headquader und chief commander ingo aufgenommen. die dritte hürde wurde für das team der absturz und die rettungskapsel verglühte im orbit.

grüße an major tom- macht einen scherz……

see you again!!! yes we can  !!

kreativpilot und master of desaster

 

redosi.

 

Das Lebenszeichen

Soderla viele Tage, Monate, ja gefühlt Jahre sind vergangen, aber heute, heute ist der Tag der Tage an dem wir uns endlich melden, ein Lebenszeichen von uns geben, aus dem Schatten der Verborgenen hervortreten, die Oldies bei Seite schieben, Team Youngsters ist da! Vergesst die 3 Musketiere, vergesst TKKG, vergesst das tapfere Schneiderlein, obwohl, nein die letzte Helden Figur streichen wir nicht ganz aus unserem Kopf „7 auf einen Streich“ ja genau 7, keiner weniger keiner mehr, 7 Fliegen, 7 Youngsters.

Die Wiederbelebung

Ok genug der Heldenhaften Metaphern, dürfen wir uns kurz vorstellen, Team…ok den Namen solltet ihr mittlerweile kennen um es kurz zu fassen, wir haben alle im vorigen Jahr 2017 gemeinsam unser Abitur bestanden. Von dort an gingen wir unseren eigenen Weg, bis, ja bis uns das Phänomenale Prinzip des Exit-Rooms unter die Nase kam. Getrieben von einem Explodierenden Ideen-Vulkan schnitten sich unsere Wege erneut und Team Youngsters wurde Gegründet.

Der erste Atemzug

Prompt stand unser Erstes Projekt vor der Tür. „Erstellt einen Exit-Room zur Eröffnung des Opernhauses!“ selbst ein so abstruses Thema für so junge Köpfe wie uns konnte unserem Ideen Sprudel nicht Stand halten. Sofort griffen wir zu Papier und Stift, fertigten Skizzen an, schrieben Ideen auf, ein bloßer Gedanke wurde nieder geschrieben in der Hoffnung

irgendwann seine nötige Relevanz zu finden und BAM! Schon war es geschehen nicht einmal 2 Wochen Später hatten wir unseren ersten eigen Exit-Room, mit funktionierender Rätselkette, Nebelmaschine, Lichteffekten; passender Story und…  Sagen wir, wir haben Team Oldies einfach mal gezeigt wo der Hammer Hängt! „Wilhelmine“ stand Spielbereit in unserem Container.

Die Wilhelmine wird bereits von Kindern bespielt.

Der Zweite Atemzug

Doch das war nicht das Ende unserer Karriere. Kurze zeit darauf erstellten wir einen neuen Exit-Room, „Die Zeitkapsel“ wurde erschaffen. Feststeckend zwischen Raum, Zeit, Schrödingers Katze und Rick and Morty liegt es nun an eurem meisterhaften Teamgeist Miteinander Die entsprechenden Codes zu finden um in die drei dimensionale Welt zurück zu kehren; aber beeilt euch; wir sind uns nicht sicher wie lange dieses Quantenspektakel noch so Stabil bleibt!

Kleben, schrauben, Sägen, Hacken. Alles für die Zeitkapsel!

Der letzte Atemzug?

Nun gut, dies soll es erstmal sein an der Stelle. Wir wollen euch ja auch nicht zu viel verraten von uns, aber seit euch sicher, dass war nicht das Letzte mal, dass wir aus dem Schatten hervortreten werden; wie Assassinen Schlummern wir im Dunkel der Nacht und warten nur auf unsere neue große Aufgabe.

Gezeichnet Team Youngsters.

 

 

 

 

Escape-Room aus der Perspektive einer Spielleiterin

Minute 45 ist angebrochen – und die Spielleiterin hibbelt auf ihrem Stuhl herum, knibbelt an den Fingern und schreit: „Na los, das schafft ihr noch! Strengt Euch an, schaut nochmal genau hin!“

Der Spielleiter-Film

Seit einem dreiviertel Jahr beobachte ich jetzt Spieler, die unsere Escape-Rooms spielen und muss sagen: das macht fast noch mehr Spaß als selbst zu spielen. Die größte Schwierigkeit stellt dabei das sich zurückhalten dar. Bloss nicht zu früh Hinweise geben, bloss keine verräterischen Geräusche machen. In einigen Szenarios befinde ich mich selbst im Raum mit den Spielern, bei diesen fällt es mir noch schwerer, ruhig zu bleiben. Die Überwachung per Kamera ist so ähnlich wie einen Film anzuschauen. Man fiebert mit, möchte sich manchmal mit der flachen Hand an die Stirn schlagen, ist überrascht, wie schnell manche Gruppen sind oder was für Schwierigkeiten plötzlich auftauchen, mit denen man niemals gerechnet hätte. Trotz zahlreicher Testrunden – einige Bugs zeigen sich erst nach der hundertsten Partie. Und dann stellt sich die Frage: Ist das ein Fehler im Spiel? Oder nur eine kleine Herausforderung, mit der die Spieler eben zurechtkommen müssen?

Per Videokamer haben wir Euch immer im Blick!
Nur als Team könnt Ihr es schaffen!

Ein spannendes Feld sind auch die zwischenmenschlichen Vorgänge während des Spiels. Gibt es einen „Anführer“ – also einen, der das Sagen hat, dessen Anweisungen alle befolgen, auch wenn er daneben liegt? Schaffen es die Zurückhaltenderen, sich Gehör zu verschaffen? Der Schlüssel liegt in der Kommunikation, darin, anderen von den eigenen Ideen zu erzählen: Wo hast du diesen Gegenstand gefunden? Was denkst du, wofür wir das brauchen? Durch die Vielfalt der Rätsel werden unterschiedliche Fähigkeiten angesprochen – die einen sind vielleicht erfahrene Computerspiel-Zocker und schaffen es deshalb, eines der kniffligsten Rätsel der „Rettungskapsel 14C“ in Rekordgeschwindigkeit zu lösen. Andere haben eine Vorliebe für Mathematik oder für Sprache – alle diese Bereiche versuchen wir mit unseren Exit-Räumen abzudecken.

Ihr kommt nicht weiter? Fragt Eure Mitspieler!
Teamwork bringt Euch weiter!
Ein Escape-Room – ein Gruppenerlebnis.

Letztendlich ist es einfach ein unvergleichliches Gefühl – Leute haben Spaß mit einem Spiel, das du dir ausgedacht hast. Großen Spaß. Irre.

Jeder von Euch kann bei uns zum Escape-Room-Entwickler werden. Kommt einfach mal am Donnerstag ab 15 Uhr vorbei. Wir haben jede Menge Werkzeug und Material und inzwischen auch schon einiges an Erfahrung im Escape-Room-Entwickeln. Wir sind gespannt auf Eure Ideen!

Ein paar Bilder unserer heutigen Exitroom-Aktion 20.12.17 mit den ersten TBB-Teams

Hier sind ein paar Bilder von der heutigen Exitroom Aktion. Es haben sogar fast alle Teams „überlebt“ 😜
Wenn auch du mal einen unserer Exit-Räume spielen willst kannst du uns gerne anschreiben. Wir freuen uns 🙂





Stadtjugendring-Vorstand goes Escaperooms!

„Okay, wer will sterben und wer will einfach nur verlieren?“ – eine schwierige Frage für die sieben Vorstandsmitglieder des Stadtjugendrings. Am Montag stellten sie sich der Herausforderung, zwei unserer Escaperooms zu spielen.

Eine Vorstandssitzung soll auch noch stattfinden an diesem Tag. Vor der Arbeit kommt aber erst das Vergnügen, oder? Zwei Teams wollen sich an das verrückte Labor und die abgestürzte Rettungskapsel 14c aka Spacemobil heranwagen. Es gibt eine allgemeine Einführung, was ein Escaperoom eigentlich ist und dann gehts auch schon los.

„Gehört das, was blubbert auch dazu?“ (Nein!), „Dürfen wir die Deko essen?“ (Gerne, ups, da müssen wir bald mal neue besorgen) – Team Labor ist schon mittendrin. Die etwas zerstreut wirkende Professorin braucht dringend Hilfe – wird das den Vorstandsmitgliedern gelingen? Der Chemieunterricht ist schon eine Weile her…Vorkenntnisse benötigt man aber nicht, etwas Kombinationsgabe hingegen schon.

Die ersten Experimente!
Teamwork ist gefragt!
Brav – immer schön alles ins Laborbuch notieren!
Scheint schon Spass gemacht zu haben.
Okay, Lesen musste man schon können!

Es gilt verborgene Dinge zu finden, die richtigen Verbindungen zu schaffen, vor allem aber: sich auszutauschen. Und einige Stirnklatscher-Momente gabs natürlich auch: Boah, wie konnten wir das nur nicht checken! Am Ende schaffen sie es aber doch und fürderhin werden sie als Laborassistentin am Institut der wundersamen Professorin arbeiten!

Und während dieser Teil der Gruppe sich im Labor vergnügte, starteten die anderen zu einer weltverändernden Mission zum Jupitermond Ganymed- ob sie’s geschafft haben aus der Rettungskapsel 14C zu entkommen, die Luftschleuse rechtzeitig zu öffnen? Stay tuned- wir werden berichten!

Lieber Stadtjugendring-Vorstand – das war schön mit Euch!

Wer auch mal unsere Escaperooms spielen will, schickt uns eine facebook-Nachricht oder E-Mail oder kommt einfach mal im Professorium in der Bernecker Straße 15 vorbei. Immer Donnerstags 15 Uhr und Freitags ab 15:30 Uhr sind wir für Euch da!

Und habt ihr nicht Lust selbst einen Escaperooms zu entwickeln? Auch das könnt ihr bei uns tun – wir haben eine reichlich bestückte Werkstatt, Spielmaterial, Technik – kommt vorbei!

Wir freuen uns!

Eure Marion